22. TTBL-Spieltag gestrichen: TTF im Play-off-Halbfinale gegen Düsseldorf

Trainings-Stopp in Ochsenhausen

22. TTBL-Spieltag gestrichen: TTF im Play-off-Halbfinale gegen Düsseldorf

Auch die Tischtennis Bundesliga (TTBL) hat auf die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie reagiert und den 22. und letzten Spieltag der regulären Punktrunde, der für den 22. März vorgesehen war, ersatzlos gestrichen. Diese Entscheidung fällte die Mitgliederversammlung der TTBL-Vereine zusammen mit der Gesellschafterversammlung der TTBL Sport GmbH in Fulda. Somit wurde die Hauptrunde vorzeitig beendet. Das Heimspiel der TTF Liebherr Ochsenhausen gegen den Post SV Mühlhausen in Ehingen entfällt folglich.

 

Stattfinden sollen dagegen die Play-offs, die jedoch auf jeden Fall bis mindestens zum 17. April ausgesetzt werden. Vorerst nicht betroffen ist das Liebherr TTBL-Finale am 6. Juni in Düsseldorf.

 

Die Platzierungen nach Abschluss des 21. Spieltags sind die Endplatzierungen der TTBL-Hauptrunde. Somit belegen die TTF Liebherr Ochsenhausen den dritten Platz in der Abschlusstabelle und treffen in den Play-off-Halbfinals auf den Zweiten des Ligaklassements Borussia Düsseldorf. Zuletzt, am 21. Spieltag, hatte man mit 2:3 in Düsseldorf den Kürzeren gezogen, davor jedoch viermal in Folge gewonnen. Die andere Halbfinal-Paarung lautet 1. FC Saarbrücken TT vs. SV Werder Bremen.

 

Auch der Trainingsbetrieb in Ochsenhausen – durch TTF-Bundesligateam, Liebherr Masters College, Sparkassen-TT-Leistungszentrum und die Trainingsgruppe normalerweise besonders intensiv – wird vorerst eingestellt. Ab Montag ruhen Schläger und Bälle in Ochsenhausen, nachdem der Trainingsbetrieb schon in der Vorwoche nur in reduziertem Umfang möglich war. So sind unter anderem die Trainer und Spieler aus Frankreich unterdessen in ihr Heimatland zurückgekehrt, das ab Montagfrüh die Grenzen schließt.

 

„Das Vorgehen der TTBL ist absolut richtig und angemessen“, so TTF-Präsident Kristijan Pejinovic, der als Mitglied des Aufsichtsrats der TTBL Sport GmbH selbst an der Entscheidung mitwirkte. „Es sind außergewöhnlicher Zeiten und da braucht es außergewöhnliche Reaktionen. Wir haben eine besondere Verantwortung gegenüber den Spielern, den Mitarbeitern des Vereins sowie natürlich den Fans. Wir sind es ihnen schuldig, die gesundheitlichen Risiken so gut es geht zu begrenzen. Ich hoffe, dass alles irgendwann in seinen normalen Rhythmus zurückfindet, wir werden schauen, wie es weitergeht, und den Empfehlungen der Regierung folgen. Es ist eine ganz neue Lage - so etwas haben wir noch nie zuvor erlebt und müssen flexibel und der Situation angepasst auf die weiteren Entwicklungen reagieren.“