China Open: Durchwachsene Auftritte der TTF-Asse

Nicht allzu gut lief es für die Ochsenhausener bei den mit 346.000 ...

China Open: Durchwachsene Auftritte der TTF-Asse

Nicht allzu gut lief es für die Ochsenhausener bei den mit 346.000 US-Dollar dotierten China Open in Shenzhen, die am Sonntag vom chinesischen Weltmeister und Olympiasieger Ma Long gewonnen wurden.


Hugo Calderano und Simon Gauzy mussten bereits in der ersten Runde das Tunier-Aus quittieren, nachdem sie im gemeinsamen Doppel ebenfalls früh gescheitert waren. Calderano zog gegen den Engländer Liam Pitchford, bis vor zwei Jahren selbst noch bei den TTF unter Vertrag, mit 1:4 den Kürzeren. Gauzy blieb gegen den späteren Boll-Bezwinger Liang Jingkun (China) über weite Strecken ohne Chance und kam erst gegen Ende besser ins Spiel. Beide wirkten urlaubsreif, zudem merkte man ihnen das verlorene TTBL-Finale gegen Düsseldorf auch in punkto Selbstvertrauen an.


TTF-Last-Minute-Neuzugang Jang Woojin meisterte in China wenigstens die 1. Runde (4:1 gegen Marcos Freitas), um dann im Achtelfinale das koreanische Prestigeduell gegen den Weltranglistenachten Lee Sangsu in fünf Durchgängen zu verlieren. Der schon seit den German Open als Neuzugang feststehende Stefan Fegerl überstand die Qualifikation nicht – er scheiterte in der Relegation, ebenfalls an Pitchford. Immerhin schaffte es der Österreicher zusammen mit Joao Monteiro ins Doppel-Viertelfinale.


Obwohl viele eigentlich reif für die Insel wären, geht es noch weiter bei der World Tour – diese Woche stehen die Japan Open an. Dort wird zumindest Simon Gauzy nochmals spielen, zudem ist von der alten Mannschaft Joao Geraldo und vom neuen Team Jang Woojin am Start. Nach dem neuen Weltranglistensystem können es sich die Spieler kaum leisten, solche wichtigen Turniere ausfallen zu lassen. Hugo Calderano, Jakub Dyjas und Stefan Fegerl fehlen in Japan nur deshalb, weil ihre nationalen Verbände nicht für dieses Turnier gemeldet haben.