TTF wollen Pflichtsieg gegen Jülich einfahren

Mittwoch, 19.00 Uhr: TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC indeland Jülich

TTF wollen Pflichtsieg gegen Jülich einfahren

Mittwoch, 19.00 Uhr: TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC indeland Jülich

Es geht Schlag auf Schlag, drei Tage nach dem hart erkämpften 3:1-Erfolg der TTF Liebherr Ochsenhausen in Grenzau, ist der amtierende Deutsche Meister bereits wieder in der Bundesliga gefordert und empfängt in Ehingen den Tabellenvorletzten Jülich.

Die Truppe aus dem äußersten Westen, in der Grenzregion zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden beheimatet, hat ein einziges von bisher 14 Spielen gewonnen, nämlich gegen den Abstiegsmitkonkurrenten Grenzau, und spekuliert darauf, am Ende vor den Westerwäldern über die Ziellinie zu kommen. Viele Beobachter der Liga halten die Jülicher Mannschaft dennoch für schwächer besetzt als Grenzau.

Das Hinspiel in Jülich wurde am 20.09. glatt mit 3:0 gewonnen. Dennoch tat man sich überraschend schwer und gab fünf Sätze ab. Stefan Fegerl benötigte den Entscheidungsdurchgang, um den Belgier Robin Devos zu schlagen, ebenso der junge Vladimir Sidorenko, um den Ex-LMC-Studenten Dennis Klein in die Schranken zu weisen. Jakub Dyjas besiegte den Slowenen Deni Kozul in vier Sätzen. Die TTF wollen versuchen, die Matches diesmal etwas deutlicher über die Bühne zu bringen, zumal man am Sonntag noch das schwere Auswärtsspiel in Grünwettersbach vor der Brust hat.

Es ist eine Partie, die ohne Wenn und Aber gewonnen werden muss, wenn man in die Play-offs möchte. Die TTF sind sich dessen bewusst und gehen als eindeutiger Favorit in die Box, wissen aber auch, dass man den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen darf, da dieser psychologisch nichts zu verlieren hat und unbeschwert aufspielen kann. Zuletzt hat Jülich übrigens nicht schlecht gespielt und am Montagabend dem Play-off-Kandidaten Bergneustadt beim 2:3 das Leben schwerer gemacht als erwartet.

Ein Sieg von Simon Gauzy und Kollegen ist dennoch Pflicht. Dies ist auch Dmitrij Mazunov bewusst. „Nach dem schweren Spiel gegen Grenzau müssen wir nun unsere Kräfte nochmals bündeln und am Mittwoch gegen Jülich den nächsten Heimsieg einfahren“, sagt der TTF-Cheftrainer. „Wir sind in diesem Spiel natürlich die Favoriten und wollen dieser Favoritenrolle auch gerecht werden.“

Die Mannschaften

TTF Liebherr Ochsenhausen

Hugo Calderano BRA/POR, 23 Jahre, WRL 6, TTBL: 9:1

Simon Gauzy FRA, 25 Jahre, WRL 21, TTBL: 9:6

Jakub Dyjas POL, 23 Jahre, WRL 71, TTBL: 8:4

Stefan Fegerl AUT, 31 Jahre, WRL 78, TTBL: 4:7

Vladimir Sidorenko RUS, 17 Jahre, WRL 169, TTBL: 2:2

Doppel: Fegerl/Sidorenko 2:0; Gauzy/Fegerl 0:1

Cheftrainer: Dmitrij Mazunov RUS, 48 Jahre

TTC indeland Jülich

Deni Kozul SVN, 22 Jahre, Weltrangliste Platz 104, TTBL: 2:14

Robin Devos BEL, 25 Jahre, WRL 115, TTBL: 6:10

Dennis Klein GER, 22 Jahre, WRL 304, TTBL: 1:10

Ewout Oostwouder NED, 26 Jahre, WRL 185, TTBL: 1:3

Doppel: Kozul/Oostwouder 0:2

Trainer: Miroslav Broda GER, 55 Jahre