Pressekonferenz in Frankfurt zum Liebherr TTBL-Finale

Wir haben bewiesen, dass wir es mit Duesseldorf aufnehmen koennen

Anlässlich des Liebherr TTBL-Finales in der Frankfurter Fraport Arena hatten die Tischtennis Bundesliga (TTBL) und die Sportstadt Frankfurt am Dienstagnachmittag zu einem gemeinsamen Pressegespräch im tollen Ambiente des Frankfurter Römers eingeladen. Für den Finalisten TTF Liebherr Ochsenhausen nahm dessen Präsident Kristijan Pejinovic teil.

Anwesend waren neben den Vereinsvertretern der beiden Finalteams auch TTBL-Geschäftsführer Nico Stehle, der für den Sport in der Mainmetropole zuständige Stadtrat Markus Frank sowie Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf, dessen Truppe vor acht Tagen mit der Silbermedaille von der WM in Schweden zurückgekehrt war. Tischtennislegende „Rossi“ wird am 26. Mai zu Gast sein, wenn Borussia Düsseldorf und die TTF Liebherr Ochsenhausen im Liebherr TTBL-Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Saison 2017/18 kämpfen. „Das wird ein tolles Finale mit Spielern, die spektakuläre Ballwechsel garantieren“, so Roßkopf. „In Deutschland gibt es nur wenige Mannschaften, die Düsseldorf gefährlich werden können – und Ochsenhausen gehört dazu. Das wird eine schwere Aufgabe für den Titelverteidiger.“

Die TTF denken auch gar nicht daran, sich in respektvollem Understatement zu üben und dem möglichen Champions-League-Sieger – Düsseldorf gewann das Hinspiel gegen Orenburg am Sonntag mit 3:2 – einseitig die Favoritenrolle zuzuweisen. Man fühlt sich als Herausforderer durchaus wohl, wie Kristijan Pejinovic verriet. „Diese Rolle nehmen wir gerne an. Wir haben bewiesen, dass wir es mit Düsseldorf aufnehmen können und das auch gerne tun. Nach einem schwierigen Saisonstart haben sich die Jungs das Finale verdient. Wir wollen es genießen und schauen, was dabei herauskommt.“ Jörg Roßkopf spekulierte: „Wer weiß, vielleicht gilt es nächste Woche für Ochsenhausen sogar, den Champions-League-Sieger zu bezwingen.“

Andreas Preuß hält die Oberschwaben für einen extrem gefährlichen Widersacher: „Wir spielen tatsächlich ungern gegen Ochsenhausen. Allein schon deshalb, weil Hugo Calderano und Simon Gauzy eine gute Bilanz gegen Timo Boll haben und Gauzy sogar positiv steht.“ Düsseldorfs Manager weiß, dass zwischen beide Teams kaum ein Blatt Papier passt. „In der Champions League haben wir uns vor ein paar Wochen insgesamt acht Stunden miteinander beschäftigt. Am Ende haben dann kaum mehr als 20 Bälle entschieden. Deshalb sind wir aufs Äußerste gewarnt und haben großen Respekt vor dem Gegner.“

Nico Stehle blickt mit Spannung und Vorfreude dem 26. Mai entgegen. „Das wird ein absolutes Topspiel, auf das sich jeder Tischtennisfan freuen kann. Mit der Nummer drei (Boll), der Nummer elf (Calderano) und der Nummer zwölf der Welt (Gauzy) sehen wir wirklich Weltklasse-Athleten – und ein Finale, dessen Ausgang wahrscheinlich so offen ist wie seit Jahren nicht.“

„Wir sind stolz, dass das TTBL-Finale hier zu einer Tradition geworden ist, und wollen alles dafür tun, diese Tradition fortzusetzen“, freut sich auch Stadtrat Markus Frank auf das hochkarätige Event. Jedes Jahr verwandele sich die Fraport Arena in einen kleinen Hexenkessel. „Die besondere Stimmung und Dynamik sind einmalig“, so Frank.

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Wie von uns vermeldet, gibt es als besonderes Angebot für die TTF-Anhänger dank des Reiseunternehmens Bendel aus Unlingen sowie den Partnern Gold Ochsen und Dietenbronner ein Komplettpaket inklusive Fahrt im Fanbus von Ochsenhausen nach Frankfurt zu günstig kalkulierten Preisen. Der Fanbus wird am 26. Mai um 07:00 Uhr am Öchslebahnhof abfahren und direkt nach dem Finale und der Siegerehrung die Heimfahrt antreten.

Die Tickets sind online unter https://ttf-liebherr-ochsenhausen.reservix.de/events und in der Geschäftsstelle der TTF erhältlich.