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Champions League 2017/18: TTF an Setzposition 3

Die internationalen Leistungen und Erfolge der jungen Profis der TTF Liebherr Ochsenhausen haben sich auch für den Verein ausgezahlt. So gehen die TTF aufgrund der Weltranglistenpositionen der Spieler in die kommende Champions-League-Saison als Nummer 3 der Setzliste.

 

Das bedeutet, dass mit einer günstigeren Gruppenauslosung gerechnet werden darf als im Vorjahr, als man die Nummer 7 der Setzliste war. Als einer von vier Gruppenköpfen – die übrigen drei sind Titelverteidiger Orenburg, Finalist Düsseldorf sowie Russlands zweiter Topklub TTSC "UMMC" – kann man in der Gruppenphase auf keinen der genannten Hochkaräter treffen.

 

Zudem ist es einfach bemerkenswert, wenn die TTF mit ihrer jungen Truppe nun an drei gesetzt sind und bei der Auslosung gemeinsam mit den Hochkarätern des europäischen Mannschaftstischtennis in Lostopf 1 zu finden sind.

 

Das meint auch TTF-Präsident Kristijan Pejinovic: „Alle Achtung, das ist schon eine tolle Sache, mit unserer jungen Mannschaft so weit oben in der Setzliste zu stehen. Das ist auch ein Zeichen für uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Jetzt hoffen wir auf eine gute Auslosung und freuen uns auf Europas Königsklasse 2017/18.“

 

Die Auslosung findet am kommenden Donnerstag (29.06.) im Gebäude des französischen Tischtennis-Verbandes (FFTT) in Paris statt. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.

 

Nachfolgend die komplette Setzliste:

Table Tennis Champions League Men 2017/18

 

 

 

1

FAKEL-GAZPROM, ORENBURG

RUS

8343

 

2

BORUSSIA DÜSSELDORF

GER

7658

 

3

TTF LIEBHERR OCHSENHAUSEN

GER

7556

 

4

TTSC "UMMC"

RUS

7225

 

5

1. FC SAARBRÜCKEN TT

GER

7130

 

6

K.S. DEKORGLASS DZIALDOWO

POL

7036

 

7

STELLA SPORT LA ROMAGNE

FRA

6959

 

8

AS PONTOISE CERGY TT

FRA

6946

 

9

GV HENNEBONT TT

FRA

6908

 

10

CHARTRES ASTT

FRA

6683

 

11

TTC OSTRAVA 2016

CZE

6552

 

12

K.S. DARTOM BOGORIA Grodzisk Mazowiecki

POL

6390

 

13

SPORTING CLUBE DE PORTUGAL

POR

6332

 

14

ESLÖVS AI BTK

SWE

6329

 

15

SPG WALTER WELS

AUT

6100

 

16

ROSKILDE BERDTENNIS BTK 61

DEN

5928

 

 

 

Simon Gauzy und Yuto Muramatsu bei den China Open mit unterschiedlichen Leistungen

 

Am Sonntag gingen im chinesischen Chengdu die China Open zu Ende - das hochkarätige World-Tour-Turnier der Platinum-Kategorie war mit insgesamt 220.000 US-Dollar dotiert. Turniersieger wurde Dimitrij Ovtcharov, der in einem deutschen Finale Timo Boll knapp besiegte.

 

Spektakulär waren die China Open nicht zuletzt deswegen, weil die drei besten Spieler der Welt aus China vor heimischer Kulisse ihre Achtelfinal-Matches boykottierten und kampflos ausschieden aus Protest gegen die Entmachtung ihres Cheftrainers Liu Guoliang seitens des Verbandes wenige Tage zuvor.

 

Doch das kümmerte Simon Gauzy und Yuto Muramatsu, die die TTF-Farben in Chengdu vertraten, nur am Rande. Beide waren aufgrund ihrer Weltranglistenpositionen direkt für das Hauptfeld gesetzt, Gauzy an Position 10, Muramatsu als Nummer 16 des Tableaus.

 

Nun, für Gauzy lief es nicht allzu gut. Der 22-jährige Franzose schied nämlich bereits in der 1. Hauptrunde gegen den Koreaner Kim Donghyun trotz zweimaliger Satzführung mit 2:4 aus – etwas überraschend insofern, als Kim aktuell nur auf Platz 96 des Weltrankings geführt ist.

 

Muramatsu indes überzeugte in der 1. Runde gegen den Franzosen Antoine Hachard, den er beim 4:1 (11:8, 11:7, 9:11, 12:10, 11:5) über weite Strecken gut im Griff hatte. Aber gegen Europäer spielt der TTF-Japaner ohnehin fast immer gut. In der nächsten Runde, dem Achtelfinale, traf er jedoch mal wieder auf einen Asiaten, auch noch einen Landsmann – und zwar einen Hochkaräter, den Weltranglistenneunten Koki Niwa. Es wäre ein auch psychologisch wichtiger Erfolg für Muramatsu gewesen, und er war zum Greifen, doch am Ende stand - nach zwischenzeitlicher 2:1- und 3:2-Satzführung des Ochsenhauseners - ein 3:4 auf dem Bogen. Schade, und dennoch eine respektable Leistung!

 

Der U21-Wettbewerb verlief etwas enttäuschend für den topgesetzten Muramatsu. Im Viertelfinale kassierte der Defensivkünstler nämlich eine nicht unbedingt erwartete 1:3-Niederlage gegen seinen Landsmann Yuto Kizukuri, der später auch den Wettbewerb gewann.

 

Kristijan Pejinovic nahm es gelassen: „Das Abschneiden ist für mich okay. Das war für mich nur eine Übung beziehungsweise ein Training für die kommende Saison. Der Ernst erwartet alle bald wieder.“ Pejinovic präzisierte dies: „Simon und Yuto sind nun am Ende Ihrer Saison, die recht lange und intensiv verlief. Für Simon mit vielen großen Ereignissen wie die EM, den World Cup, die WM und vielem mehr, da habe ich persönlich auch nicht mehr erwartet, um ehrlich zu sein. Unsere Spieler proben gerade bereits die Mehrbelastung, die ab 2018 dann mit der neuen Weltrangliste gilt. Ab da heißt es ja viel mehr Turniere spielen ... leider!“ Eine spezielle Anmerkung machte der TTF-Präsident noch zu Yuto Muramatsu: „Yuto hatte ein noch viel anstrengenderes Jahr als die anderen Jungs. Für ihn war es das erste Mal außerhalb Japans mit vielen neuen Eindrücken und Impressionen wie "was ist die TTBL", "was ist die ECL", "was ist Ochsenhausen" … Da ist auch klar, dass er jetzt am Ende etwas leer ist, auch wenn er in Chengdu eigentlich nicht schlecht gespielt hat.“

 

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