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Champions League: „Endspiel“ gegen La Romagne am Freitag

Freitag, 19.30 Uhr: TTF Liebherr Ochsenhausen – Stella Sport La Romagne

 

Die jungen Wilden der TTF Liebherr Ochsenhausen haben bereits in dieser Saison große Ziele. Sie wollen um Titel spielen und in Endspiele einziehen. Und jetzt steht ein erstes Endspiel vor der Tür, eines, das man in diesem Stadium der Saison nicht unbedingt gebraucht hätte, doch nun ist es da – und es gilt, zu beweisen, wie man mit solchen Situationen umgehen kann.

 

Ohne den Patzer vor einer Woche in Ostrava – das vierte Spiel der Gruppenphase verlief zwar eng, ging aber mit 0:3 verloren – hätte man es einfach und den Gruppensieg fast schon in der Taschen haben können. Doch einfach liegt den TTF eben nicht, sie suchen die echte Herausforderung. Und die kommt am Freitag, wenn die punktgleiche Mannschaft von Stella Sport La Romagne in Ochsenhausen gastiert – die Franzosen nutzten letzte Woche die Gunst der Stunde und siegten in Wels mit 3:1.

 

Das 3:0 aus dem Hinspiel vor sechs Wochen, als Simon Gauzy, Hugo Calderano und Joao Geraldo nahezu alles gelang, ist zwar eine schöne Erinnerung und zeigt den jungen Spielern, dass sie diesen Gegner schlagen können, zählt am Freitag aber nichts mehr. Es beginnt bei 0:0 und jeder hat alle Chancen. Und der amtierende ETTU-Cup-Sieger brennt natürlich auf die Revanche für das Hinspiel.

 

Die TTF, denen bekanntlich auch am Sonntag in der TTBL gegen Grenzau kein Sieg gelang, sind Erster mit dem besseren Spielverhältnis gegenüber La Romagne, dahinter lauert Ostrava mit einem Punkt weniger als das führende Duo. Wels spielt keine Rolle bei der Entscheidung über die ersten beiden Gruppenplätze mehr. Der Sieger am Freitag hat das Viertelfinalticket gelöst und besitzt beste Chancen auf den Grupensieg, für den Verlierer könnte es arg eng werden, überhaupt weiterzukommen. Nur ein Sieg zählt.

 

Der Gegner hat zwei spielstarke Chinesen im Team – einen davon mit französischem Pass – sowie den langjährigen TTF-Profi Adrian Crisan, inzwischen 37 Jahre alt, der in La Romagne nur die Nummer drei ist. Die beiden stärksten Spieler sind der 19-jährige Wei Shiaho sowie der 33-jährige, äußerst erfahrene Chen Tian Yuan, der französischer Staatsbürger ist. Fällt einer aus dem Terzett aus, steht mit dem 34-jährige Franzosen Brice Ollivier ein routinierter Spieler mit reichlich Pro-A-Erfahrung bereit. Im Hinspiel gelang Hugo Calderano das Kunststück, Shihao Wei in der Verlängerung des fünften Satzes mit 17:15 zu schlagen. Auch Simon Gauzy ging beim Sieg gegen Chen Tian Yuan über die volle Distanz. Nur ein damals glänzend aufgelegter Joao Geraldo machte es gegen Adrian Crisan etwas deutlicher.

 

Die Dr.-Hans-Liebherr-Halle muss am Freitag beben, der Heimvorteil in einer so wichtigen Partie muss zum Tragen kommen. Die TTF Liebherr Ochsenhausen freuen sich auf eine gute Kulisse und stimmgewaltige Fans, die dem Team den Rücken stärken. Gemeinsam ist es zu schaffen.

 

TTF-Präsident Kristijan Pejinovic sagt: „Aufgrund der bitteren Niederlage in Ostrava wird das Spiel gegen La Romagne nochmals mehr als entscheidend sein. Ich rechne mit einem riesigen Kampf, es ist fast schon ein kleines Finale um a) den Gruppensieg und b) tatsächlich den sicheren Einzug ins Viertelfinale. Den haben wir nämlich am vergangenen Mittwoch mit unserem 0:3 erst einmal verspielt.“ Also muss gewonnen werden: „Wir versuchen nun, in der Jahresendphase unsere Energien zu sammeln und dann bin ich zuversichtlich, dass uns ein Sieg gelingen kann. Wir benötigen hier aber die volle Unterstützung der Region und brauchen sozusagen den 6. Mann hinter unserem Team!“

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