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Champions League: TTF wollen beim ETTU-Cup-Sieger nachlegen

Champions League: TTF wollen beim ETTU-Cup-Sieger nachlegen

 

Donnerstag, 19.30 Uhr: Stella Sport La Romagne – TTF Liebherr Ochsenhausen

 

Nach dem vorzüglichen Start in die Gruppenphase der Champions League mit dem 3:1-Heimsieg gegen Ostrava stehen die TTF Liebherr Ochsenhausen nun vor der zweiten Königsklassen-Hürde. Und manches deutet darauf hin, dass diese Hürde höher liegt als die erste.

 

Viele gehen davon aus, dass die Oberschwaben und die französische Topmannschaft Stella Sport La Romagne Platz eins in Gruppe C unter sich ausmachen werden. Der letztjährige ETTU-Cup-Sieger schickt eine brandgefährliche, gut eingespielte Truppe ins Rennen. Und die TTF müssen am Donnerstag auswärts antreten und ins westfranzösische Département Maine-et-Loire reisen.

 

Der Gegner hat zwei spielstarke Chinesen im Team – einen davon mir französischem Pass – sowie den langjährigen TTF-Profi Adrian Crisan, inzwischen 37 Jahre alt, der in La Romagne nur die Nummer drei ist. Die beiden stärksten Spieler sind der talentierte19-jährige Chinese Wei Shiaho sowie der 33-jährige, äußerst erfahrene Chen Tianyuan, der die französische Staatsbürgerschaft besitzt, so dass beide in den Matches eingesetzt werden können. Fällt einer aus dem Terzett aus, steht mit dem 34-jährige Franzosen Brice Ollivier ein routinierter Spieler mit reichlich Pro-A-Erfahrung bereit.

 

Bis auf Crisan, der auf Rang 91 zurückgefallen ist, sind die La-Romagne-Asse aktuell nicht in der Weltrangliste vertreten – doch das will gar nichts heißen. Sie spielen eben nicht auf den Turnieren, auf denen Weltranglistenpunkte vergeben werden. Was sie tatsächlich können, weisen die Ergebnisse aus. So gewannen sie ihr erstes Gruppenspiel gegen die SPG Walter Wels (Österreich) mit 3:2 - Chen gewann beide Einzel und Wei steuerte einen Sieg bei. Und in die höchste französische Liga, die Pro A, sind sie mit einem glatten 3:0 über Rouen gestartet, wobei Chen keinen Geringeren als den amtierenden Europameister Emmanuel Lebesson besiegte. Und Wei ließ Abdel-Kader Salifou nicht den Hauch einer Chance, der vor ein paar Tagen Joao Geraldo bei den Polish Open das Nachsehen gab.

 

Man sieht schon, was da auf Simon Gauzy, Hugo Calderano, Yuto Muramatsu, Jakub Dyjas und Joao Geraldo zukommt – ein schweres Spiel, bei dem die Tagesform passen muss, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen. Doch genau das wollen die jungen Profis der TTF, die sich selbst über die durchwachsenen Leistungen in der Bundesliga am meisten ärgern und unbedingt zurück in die Erfolgsspur möchten. Zudem ist der Gruppensieg das erklärte Ziel, folglich muss man auch bei einem Rivalen wie La Romagne bestehen können.

 

Cheftrainer Dubravko Skoric sagt: „La Romagne ist auf dem Papier der wahrscheinlich schwerste Gegner der Gruppe. Wir müssen fokussiert an dieses Spiel herangehen, dann können wir von dort auch die Punkte mit nach Hause nehmen. Ich glaube an die Jungs und bin zuversichtlich, dass wir in Frankreich bestehen können.“ Und Vereinspräsident Kristijan Pejinovic merkt an: „Das ist ein brandgefährliches Team mit Crisan an 3! Mit der Truppe haben sie letztes Jahr nicht umsonst den ETTU-Cup gewonnen.“

 

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