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Gegen Grenzau zurück in die Erfolgsspur?

Sonntag, 15 Uhr: TTF Liebherr Ochsenhausen – TTC Zugbrücke Grenzau

 

Nach dem kleinen Schockerlebnis von Ostrava, das den jungen Gipfelstürmern der TTF Liebherr Ochsenhausen vor Augen geführt hat, dass die Bäume eben doch noch nicht in den Himmel wachsen, ist wieder Bundesliga-Alltag angesagt.

 

Am Sonntag schon können die Spieler in der Partie gegen Schlusslicht TTC Zugbrücke Grenzau die richtige Antwort auf Ostrava geben und zeigen, was sie wirklich können. Zudem können sie zeigen, dass sie die Botschaft verstanden haben, dass man gegen jeden verlieren kann und sich wehren und aufbäumen muss, wenn es einmal “suboptimal” läuft. Die Fans werden sie dabei gewiss stimmgewaltig unterstützen.

 

Und es ist ein wichtiges Spiel gegen den Traditionsklub aus dem Westerwald, der immer noch die Nummer zwei der “ewigen” Bundesligatabelle ist, die alle Titel und Erfolge aus mehr als 50 Jahren mit einberechnet - hinter Düsseldorf und vor den TTF. Ein Sieg der Schützlinge von Dubravko Skoric ist unbedingt erforderlich, um die Aufholjagd fortzusetzen und keinen empfindlichen Rückschlag auf dem Weg in die Play-offs zu erleiden, der mit zuletzt vier Liga-Siegen in Folge beschritten wurde und die junge Truppe aus den hinteren Tabellenregionen auf Platz vier geführt hat.

 

Gegner Grenzau, den die TTF Ende August im Pokal-Achtelfinale in dessen Halle mit 3:1 besiegen konnten, hat – nach monatelanger Durststrecke – gerade am letzten Wochenende den ersten Saisonsieg bejubeln können. Die Bergneustädter Schwalben wurden mit 3:2 niedergerungen, folglich wird die Truppe von Trainer Dirk Wagner mit gestärktem Selbstbewusstsein in Ochsenhausen auflaufen. Es gilt, vom ersten Ball an den Kampf anzunehmen und keinen Zweifel aufkommen zu lassen, wer Herr im Hause ist, sonst könnte man eine unliebsame Überraschung erleben.

 

Mit dem Ukrainer Kou Lei (30 Jahre, Weltrangliste Platz 33, TTBL-Bilanz 3:7), dem Kasachen Kirill Gerassimenko (20 Jahre, WRL 98, TTBL 2:6) und dem Ex-Ochsenhausener Constantin Cioti (34 Jahre, WRL --, TTBL 1:6) ist die Mannschaft aus dem rheinischen Westerwald eigentlich ligatauglich besetzt, auch wenn bisher der Leitwolf gefehlt hat, der die Mitspieler antreibt und auch einmal zu außergewöhnlichen Leistungen puscht. Wie sie nun, nach dem ersten Erfolgserlebnis, auftritt, wird man abwarten müssen. Doch die TTF-Asse müssen gar nicht so sehr auf den Gegner schauen, sondern ihr eigenes Ding durchziehen. Wenn sie das an den Tisch bringen, was sie können, sollte es auch mit dem fünften Bundesligasieg in Folge klappen.

 

TTF-Cheftrainer Dubravko Skoric stellte eine Stunde nach der Partie in Ostrava fest: “Die Bundesliga ist stark und ausgeglichen besetzt, jede Mannschaft ist grundsätzlich in der Lage, uns zu fordern und uns auf Augenhöhe zu begegnen. Und Grenzau hat jetzt das erste Spiel gewonnen und will das natürlich fortsetzen. Wir müssen das Champions-League-Spiel gut wegstecken – ein 0:3 ist ärgerlich, aber kann mal passieren – und uns voll auf Grenzau und danach auf La Romagne konzentrieren, dann werden wir auch Erfolg haben.”

 

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