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TTF haben mit Saarbrücken noch eine Rechnung offen

Sonntag, 15.00 Uhr, TTBL: 1. FC Saarbrücken-TT - TTF Liebherr Ochsenhausen

 

Wahrlich kein einfaches Wochenende für die jungen Wilden der TTF Liebherr Ochsenhausen. Ein Topspiel jagt das andere. Doch da müssen sie durch und da wollen sie durch. Das ambitionierte Ochsenhausener Quintett ist längst soweit, solche Herausforderung nicht als Stress sondern als Chance zu begreifen, sich zu zeigen und sich zu beweisen.

 

Und mit genau dieser Einstellung wird man vom Champions-League-Hit in Düsseldorf weiter ins Saarland reisen, wo man keine 24 Stunden später erneut die Gelegenheit erhält, sich mit einer der besten Mannschaften Europas zu messen, diesmal im Topspiel der Tischtennis Bundesliga.

 

Der traditionsreiche 1. FC Saarbrücken hat das Halbfinale in Europas Königsklasse nach dem 3:1-Hinspiel-Erfolg in Chartres so gut wie in der Tasche - und das, obwohl mit Patrick Franziska einer der Leistungsträger verletzt ist und vermutlich noch eine ganze Weile ausfallen wird. Die TTF sind gewarnt vor den bärenstarken Saarländern, mit denen man sich seit Jahren heiße Duelle liefert.

 

Ihr letztes Ligaspiel haben Tokic und Co. sogar gegen den langjährigen Angstgegner Fulda-Maberzell gewonnen und sich inzwischen immer dichter an die Spitze der Liga herangepirscht. So hat man sich mittlerweile an dem Wang-Xi-Team vorbeigeschoben auf Rang drei und liegt nach Minuspunkten sogar gleichauf mit den TTF, die allerdings eine Partie mehr ausgetragen haben.

 

Das Match am Sonntag in der Joachim-Deckarm-Halle besitzt also weichenstellenden Charakter. Der Sieger bleibt aussichtsreich in der Spitzengruppe und kann fast schon mit den Play-off-Planungen beginnen, während es für den Verlierer nochmals richtig eng werden könnte, da neben Maberzell auch die Bergneustädter Schwalben noch im Rennen sind und auf ihre Chance lauern. Ein hartes Stück Arbeit kommt auf Simon Gauzy und seine Mitspieler zu, wenn es gilt, den letztjährigen Vizemeister und diesjährigen Pokalfinalisten, Gründungsmitglied der Tischtennis-Bundesliga 1966/67, auf Distanz zu halten.

 

Zudem hat man etwas gutzumachen. Die Saarländer waren es, die den jungen Oberschwaben Ende September in der Dr.-Hans-Liebherr-Halle die erste Bundesliga-Heimniederlage der Saison beibrachten - und das nach einem hochklassigen Vier-Stunden-Duell denkbar knapp und recht glücklich. Damals war Patrick Franziska mit Siegen über Yuto Muramatsu und Jakub Dyjas Saarbrückens Matchwinner, dem der Slowene Bojan Tokic mit einem hauchdünnen Sieg gegen Simon Gauzy assistierte. Die Erfolge von Dyjas und Muramatsu über den Ex-Ochsenhausener Tiago Apolonia waren zu wenig, um den TTF an jenem Nachmittag etwas Zählbares zu bescheren.

 

Nun, Franziska ist diesmal nicht dabei, dafür aber der zuletzt sehr starke Ex-Jugendweltmeister Patrick Baum (Weltrangliste Platz 71, TTBL-Bilanz 4:3), Tiago Apolonia (WRL 25, TTBL 5:7), nach durchwachsenem Saisonstart längst wieder in vorzüglicher Form, und Bojan Tokic (WRL 44, TTBL 9:5), der immer für mindestens einen Saarbrücker Punkt gut ist. Und in der um die Meisterschaft mitspielenden Zweitliga-Truppe der Saarländer lauern junge Talente auf eine Einsatzchance, die bereits stark genug sind, etablierten Erstligaspielern das Leben schwer zu machen.

 

Wie bereits gesagt: man kann die hohe Hürde meistern, es ist zu schaffen, aber nur, wenn man es als Chance und nicht als Last begreift, was sich die Schützlinge von Dubravko Skoric felsenfest vorgenommen haben. Drücken wir den TTF die Daumen, dass aus dem schweren Wochenende ein gutes Wochenende wird!

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