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TTF kämpfen in Jülich um den Einzug ins Liebherr Pokal-Finale

Im Viertelfinale des Deutschen Tischtennis-Pokals müssen die TTF Liebherr Ochsenhausen zum Zweitligisten TTC indeland Jülich reisen. Das ergab am Montagmittag die Auslosung im Rahmen einer Pressekonferenz in der Neu-Ulmer ratiopharm arena. 

 

Jülich, einer der größten deutschen Tischtennis-Traditionsvereine und Jahrzehnte in der 1. Bundesliga aktiv, war zuletzt 2014 unter den besten Acht vertreten. Das Pikante: Der Zweitligist hat am Freitag eben jenes Mühlhausen mit 3:1 aus dem Wettbewerb geworfen, das den TTF dann den Bundesliga-Sonntag gründlich verdarb.

 

Natürlich wollen die TTF mit aller Macht ins Final Four – sie wären der Platzhirsch und hätten viele Fans aus der Region hinter sich. Zweimal ging es schief, im dritten Anlauf soll es gelingen.

 

Jülich zählt ohne Frage zu den Meisterschaftsfavoriten im Unterhaus, ist aber mit seiner jungen internationalen Truppe noch starken Schwankungen unterworfen – aber das ist ja nichts Unbekanntes für die TTF. Die Mannschaft aus dem äußersten Westen verliert mal eben ein Meisterschaftsspiel bei Aufsteiger Bad Hamm mit 0:6, um kurz darauf den Erstligisten Mühlhausen aus dem Pokal zu werfen und dabei keineswegs nur unbändigen Kampfgeist, sondern auch noch spielerische Klasse zu zeigen. Ein unberechenbarer Gegner mit Spielern wie Brian Afanador (Puerto Rico), Martin Allegro (Belgien) oder Tobias Rasmussen (Dänemark). Afanador brachte im Pokal-Achtelfinale das Kunststück fertig, die Mühlhausener Ionescu und Habesohn zu schlagen.

 

Natürlich werden die TTF in der Favoritenrolle in Jülich aufschlagen, doch dafür kann man sich noch gar nichts kaufen. Jedenfalls wäre es fatal zu glauben, man hätte das Final-Four-Ticket schon gelöst. Das meint auch TTF Präsident Kristijan Pejinovic: „Wir dürfen Jülich keinesfalls unterschätzen. Sie haben im Achtelfinale immerhin den Post SV Mühlhausen ausgeschaltet, gegen den wir gestern in der Liga ziemlich alt ausgesehen haben. Wir müssen uns in jedem Fall warm anziehen.“  

 

Die Viertelfinal-Paarungen finden zwischen dem 17. Oktober und 6. November statt. Sobald der Termin in Jülich feststeht, werden wir Sie informieren.

 

Das Viertelfinale im Überblick

Borussia Düsseldorf – ASV Grünwettersbach

SV Werder Bremen – TSV Bad Königshofen

TuS Celle – 1. FC Saarbrücken TT

TTC indeland Jülich – TTF Liebherr Ochsenhausen

 

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