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TTF vor hoher Bundesliga-Hürde gegen Bremen

Samstag, 19.00 Uhr: TTF Liebherr Ochsenhausen – SV Werder Bremen

 

Nur zwei Tage nach der Champions-League-Partie in La Romagne sind die TTF bereits wieder in der Bundesliga gefordert – ausnahmsweise bereits am Samstagabend.

 

Und der Gegner, der im Gegensatz zu den Schützlingen von Dubravko Skoric ausgeruht anreisen kann, ist alles andere als ein Leichtgewicht. Der vorzüglich verstärkte SV Werder Bremen, Deutscher Meister von 2013, ist mit 6:0 Punkten in die Saison gestartet.

 

Dass es bei den jungen Oberschwaben in der Liga bisher unglücklich lief, ist bekannt. Natürlich würde man das jetzt gerne ändern und zum Angriff blasen, ob es jedoch gelingt, hängt von diversen Faktoren ab, auch von der Psychologie und dem Spiel in Frankreich, das nerven- und kräftezehrend werden könnte.

 

Nach dem dürftigen vorletzten Platz der Vorsaison hat sich Bremen von Constantin Cioti und Kirill Skachkov getrennt und mit dem 26-jährigen Ägypter Omar Assar sowie dem 21-jährigen Belgier Florent Lambiet, der sich an der Weser weiterentwickeln und Feinschliff erhalten soll, zwei erfolgversprechende Neue an Bord geholt. Geblieben sind Bastian Steger und Hunor Szöcs – eine richtig gute Mischung, wie der Bundesliga-Auftakt bewiesen hat.

 

Besonders der hünenhafte Assar, fast zwei Meter groß, ist nicht nur von der Statur ein Riese. Innerhalb weniger Wochen ist der wohl stärkste Afrikaner, noch höher einzuschätzen als Polish-Open-Sieger Quadri Aruna (Nigeria), in der Weltrangliste nach oben geschossen und nimmt dort aktuell Rang 21, direkt hinter Hugo Calderano, ein. Damit steht er sogar acht Plätze vor dem Werder-Star der letzten Jahre, dem 36-jährigen DTTB-Nationalspieler Bastian Steger, der mit 6:0 Siegen in die Runde gestartet ist.

 

TTF-Präsident Kristijan Pejinovic meint: „Assar ist ein Riesen-Fighter, er passt bei Werder in die Gruppe, zumal auch Steger eine Kämpfernatur ist – und spielerisch sind beide auch gut. Mit ihrem Ägypter sind die Bremer richtig stark.“

Doch auch der 25-jährige Hunor Szöcs, vor Jahren einer der ersten Studenten des Liebherr Masters College (Weltrangliste Platz 83). und Florent Lambiet (WRL Platz 158) sind gute Spieler und besitzen Potenzial. Eine richtig starke Truppe dürfte also am Samstagabend in der Dr.-Hans-Liebherr-Halle auflaufen, die die TTF nur bezwingen können, wenn alles optimal läuft und alle Spieler in guter Tagesform sind. Die Unterstützung der Fans wird zudem dringend benötigt, um die ersten Bundesliga-Punkte einzufahren.

 

In Pokal und Champions League hat das Team bisher ja, und das sollte nicht übersehen werden, gut und erfolgreich gespielt. Die wechselhaften Auftritte und der schwache Start in der TTBL waren natürlich auch dem Umstand geschuldet, dass zu Beginn gleich drei immens schwierige Gegner – die Finalisten der letzten Saison und Mühlhausener, die sich in ihrem Hexenkessel in einen Rausch hineinspielten – auf die TTF-Profis trafen, bei denen einiges unglücklich lief. Zu nennen sind etwa die Virus-Erkrankung von Simon Gauzy, die Verletzung von Jakub Dyjas und die Schlägerprobleme von Yuto Muramatsu, die den jungen Japaner wochenlang aus der Bahn warfen. Muramatsus Verband hatte ihm zwei Schwammbeläge nahegelegt, die sich aber für sein variantenreiches Defensivspiel als ungeeignet erwiesen haben. Nun spielt er wieder mit dem alten Material und das Selbstvertrauen kehrt Schritt für Schritt zurück. Das sind keine billigen Ausreden, sondern Fakten.

 

Doch es bringt nichts, wehmütig zurückzuschauen, nach vorne muss der Blick gerichtet sein – und da kommt nun Werder Bremen und die Chancen stehen 50:50.

 

Kristijan Pejinovic stellt fest: „Wir haben nach wie vor eine sehr junge Truppe und da muss man immer mit Rückschlägen rechnen, zudem gehören wir seit letzter Saison zu den Gejagten, gegen die alle topmotiviert sind. Aber die Saison hat ja erst angefangen und wir haben noch alle Eisen im Feuer.“ Pejinovic zufolge müssen „die Jungs noch lernen, im Team zu performen, als Einzelspieler können sie es, aber im Trikot der TTF ist das nochmal eine andere Geschichte.“ Drücken wir die Daumen, dass den jungen Wilden aus Ochsenhausen am Samstag auch eine gute Team-Performance gelingt!

 

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