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TTF wollen die Aufholjagd fortsetzen

Nach den positiven Nachrichten der letzten Tage und Wochen, nach wettbewerbsübergreifend fünf siegreichen Spielen in Folge, dem grandiosen 3:0-Sieg in Saarbrücken, dem Einzug ins Liebherr Pokal-Finale, dem Vormarsch in der Champions League und dem Riesensatz von Simon Gauzy auf Platz 8 der Weltrangliste gilt es nun, dort weiterzumachen, wo man zuletzt aufgehört hat.

 

In der Bundesliga ist man nach dem schwachen Start mit 0:6 Punkten nun bei 4:6 angelangt, doch die Aufholjagd hat gerade erst begonnen und bedarf am Sonntag einer Fortsetzung gegen den ASV Grünwettersbach. Anderenfalls hätte man schlechte Karten, noch unter die ersten Vier zu kommen, da diese Saison mehr Konkurrenten um die Play-off-Ränge vorhanden sind als in den Vorjahren. Mit Bremen und Mühlhausen haben zwei Teams ihre Ambitionen, in die Phalanx der „Großen“ einzubrechen, mit bisher ganz starken Leistungen untermauert. Nicht jeder hatte sie auf der Rechnung, doch nun sind sie da und kämpfen darum, sich oben nicht wegdrängen zu lassen. Folglich benötigen die TTF Siege, Siege und nochmals Siege.

 

Gegner Grünwettersbach ist punktgleich mit den Oberschwaben und deutlich besser als in den Jahren zuvor, zudem auch selbstbewusster. Gegen Aufsteiger Bad Königshofen und Grenzau haben die Badener klar gewonnen, die zudem Saarbrücken und Fulda-Maberzell bei knappen 2:3-Auswärtsniederlagen das Leben schwer machten und im Pokalviertelfinale auch in Düsseldorf phasenweise auf Augenhöhe agierten. Die TTF werden all ihr Geschick und Können brauchen, um die Punkte zu behalten.

 

Der ASV bietet an Position eins den kleinen, wendigen Japaner Masataka Morizono auf. Der 22-Jährige ist die aktuelle Nummer 49 der Welt und besitzt bereits reichlich internationale Turniererfahrung. In der Bundesliga ist Morizono, der überraschend mit einer 16:5-Bilanz zum erfolgreichsten Spieler der Saison 2016/17 wurde, noch ungeschlagen (3:0). Die Nummer zwei ist der aus Bergneustadt gekommene deutsche Nationalspieler Ricardo Walther. Der 26-Jährige hat sich im letzten Jahr enorm verbessert und ist inzwischen auf Platz 40 der Weltrangliste vorgestoßen. Seine bisherige TTBL-Bilanz von 6:2 kann sich sehen lassen. An Position drei ist der talentierte 21-jährige Penholder-Spieler Qiu Dang gemeldet (WRL 212, TTBL 2:5). Ihm folgt der Engländer Samuel Walker, der als Student des Liebherr Masters College in Ochsenhausen lebt und trainiert. Walker (22 Jahre, WRL 135, TTBL 1:3), bei dem sich schwache Tage mit Top-Auftritten abwechseln und der zuletzt immerhin Bergneustadts Inder Achanta geschlagen hat, kennt Stärken und Schwächen der TTF-Asse ganz genau. Wenn Grünwettersbach mit Morizono und Walther anreist, müssen sich die jungen Ochsenhausener auf einen heißen Tanz gefasst machen.

 

Die Schützlinge von Dubravkio Skoric, der personell aus dem Vollen schöpfen kann und die Qual der Wahl hat, haben gegen den ASV noch etwas gutzumachen. Beim letzten Aufeinandertreffen im März – es war der 6. Rückrunden-Spieltag der Vorsaison – kassierte man nämlich eine überraschende 1:3-Niederlage in Grünwettersbach, das damals personell noch nicht so gut aufgestellt war wie jetzt. Somit ist sichergestellt, dass die Ochsenhausener Jungprofis bis in die Haarspitzen motiviert in das Match am Sonntag gehen werden.

 

Mit einer guten kämpferischen Moral und der Unterstützung durch möglichst viele Fans kann es denn TTF gelingen, ihre Erfolgsstory fortzusetzen und den sechsten Sieg in Folge zu erzielen.

 

Präsident Kristijan Pejinovic stellt klar: „Wir dürfen nach den letzten guten Leistungen mit einer ordentlichen Portion Selbstbewusstsein ins Spiel gehen, aber keinesfalls überheblich werden. Die Spieler wissen das genau und sind gewappnet.“ Pejinovic ergänzt: „Schließlich sind wir noch lange nicht oben angekommen und dümpeln immer noch auf Platz 7 herum.“ Vor dem Gegner zeigt er Respekt: „Die Grünwettersbacher sind inzwischen gut in der Liga akklimatisiert und kein Nobody mehr. Mit Walther haben sie eine gute Verstärkung bekommen – er ist ein Heißläufer, wenn es knapp wird und sein Team dran ist, gelingen ihm oft außergewöhnliche Bälle.“ Zudem bleibt abzuwarten, ob nach den letzten Strapazen – der Gegner hatte weit weniger Spiele – die erforderliche Frische bei den TTF-Profis noch vorhanden ist. „Klar, wir haben einen Lauf, ich weiß aber nicht, ob momentan die Kraft noch da ist“, so Pejinovic. „Yuto, Jakub und Joao müssen einfach nun einen weiteren Sprung machen, und das möglichst schnell, um Simon und Hugo zu entlasten. Wenn wir wirklich in dieser Saison etwas reißen wollen, darf es nicht sein, dass diese beiden ständig durchspielen müssen.“

 

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