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TTF wollen Mühlhausens Höhenflug stoppen

Montag, 19.30 Uhr: TTF Liebherr Ochsenhausen – Post SV Mühlhausen

 

Eine Bundesligapartie des 12. Spieltags, die wichtiger kaum sein könnte, steht an einem ungewöhnlichen Termin an – aufgrund von Terminüberschneidungen in der Dr.-Hans-Liebherr-Halle musste auf den kommenden Montag ausgewichen werden.

 

In Düsseldorf war die Chance für die TTF riesengroß, zwei Punkte zu entführen, die ungeheuer wichtig im Kampf um die Play-offs gewesen wären. Doch am Ende standen Hugo Calderano, Jakub Dyjas und Joao Geraldo mit leeren Händen da. Tragisch und vielleicht auch unverdient, da das Ochsenhausener Team im ARAG CenterCourt mindestens gleichwertig war. Aber das ist Sport, damit muss man leben und das Beste aus der nicht einfachen Situation machen, auch ohne den immer noch angeschlagenen Führungsspieler Simon Gauzy.

 

Mit dem Post SV Mühlhausen gastiert das Überraschungsteam der Saison in Ochsenhausen. Wer geglaubt hatte, die Thüringer wären, wie in den Jahren zuvor, ein Anwärter für die hinteren Tabellenränge, sah sich getäuscht. Mühlhausen ist mit 14:8 Punkten Tabellendritter und steht nicht ohne Grund auf einem Play-off-Platz. Die Truppe ist ausgesprochen heimstark und hat gerade erst wieder die Bergneustädter Schwalben im heimischen Hexenkessel mit 3:0 abgefertigt – weniger als zwei Stunden benötigten Ovidiu Ionescu, Daniel Habesohn und Lubomir Jancarik für diesen Coup gegen einen Gegner, der in guter Besetzung angereist war.

 

Und das ist beileibe kein Einzelfall. Fulda-Maberzell, Bremen und Grenzau wurden in der Vorrunde mit demselben Ergebnis nach Hause geschickt und den TTF erging es nicht besser, die am 1. Oktober letzten Jahres ein ernüchterndes 0:3 am Mühlhausener Kristanplatz kassierten – und das in der Aufstellung Gauzy, Calderano, Muramatsu. Folglich haben die jungen Oberschwaben am Montag einiges gutzumachen.

 

Viele hatten den Thüringern, die seit Saisonbeginn einen Lauf haben, prophezeit, dass es in der zweiten Saisonhälfte bergab gehen würde – nichts davon ist bislang zu bemerken. Die Postler schwimmen weiter auf einer Euphoriewelle und begeistern ihre Fans, auch wenn sie in der Fremde (4:6 Punkte) meist nicht so erfolgreich auftreten wie vor heimischer Kulisse (10:2).

Machen wir uns nichts vor: Es ist ein echtes Schlüsselspiel für die TTF, eine der wichtigsten Partien der Saison. Mit 12:10 Punkten steht man derzeit nur auf Tabellenplatz sechs und braucht ganz dringend die Punkte, damit der Play-off-Zug nicht vorzeitig abfährt. Auch danach wird jede der noch zu spielenden sechs Begegnungen ein kleines Finale sein, doch das Match gegen Mühlhausen ist noch einen Tick wichtiger, gilt es doch zu verhindern, dass alles in die falsche Richtung geht.

 

Hugo Calderano, Jakub Dyjas und Joao Geraldo sind in diesen Tagen bei den mit 150.000 Dollar dotierten Hungarian Open in Budapest im Einsatz. Der an vier gesetzte Calderano sowie Geraldo, der die schwere Qualifikation meisterte, stehen im Hauptfeld, das am Donnerstag beginnt – Dyjas scheiterte knapp in der Zwischenrunde (3:4 gegen Gerassimenko). Es ist zu hoffen, dass das Trio gesund, frisch und mit guter Wettkampfpraxis zurückkehrt und die Strapazen des Turniers nicht zu sehr in den Knochen stecken. Allerdings sind auch die drei Mühlhausener in Budapest im Einsatz, überraschend jedoch alle im Einzel bereits ausgeschieden. Doch das will nichts heißen, vielmehr bedeutet es, dass die gegnerischen Spieler eventuell einen Tick frischer aus Ungarn zurückkehren.

 

Der Rumäne Ovidiu Ionescu, der eine ganz starke Saison spielt, ist die Nummer eins (28 Jahre, Weltrangliste Platz 77, TTBL-Bilanz 12:3). Er hat jahrelang der Ochsenhausener Trainingsgruppe angehört. Gegen die TTF präsentiert er sich meist in Topform. Ihm folgt mit dem Österreicher Daniel Habesohn (31 Jahre, WRL 70, TTBL 7:7) ein international erfahrener Spieler und guter Teamplayer, der erst einmal bezwungen werden will. Der 1,95 Meter lange Tscheche Lubomir Jancarik (30 Jahre, WRL 107, TTBL 5:6) stieß zur aktuellen Saison zum Post SV, eine Verpflichtung, die sich durchaus rentiert hat. Eine gute, ausgeglichene Mannschaft, gegen die man eine geschlossene Mannschaftsleistung und die Unterstützung möglichst vieler Fans benötigt, um die wichtigen Punkte in Ochsenhausen zu behalten.

 

Special Highlight: Ticketing-Aktion mit freiem Champions-League-Eintritt

Die TTF haben sich eine spezielle Ticketing-Aktion einfallen lassen. Wer das Spiel gegen Mühlhausen besucht, kann sich kostenlos eine Karte für das Viertelfinale der Champions League gegen den 1. FC Saarbrücken sichern. Diese Karte kann man entweder am Spieltag an der Abendkasse (in der Pause) in Empfang nehmen oder man befolgt folgende Schritte und kann das Ticket ganz einfach online buchen:

 

  1. Man bestellt wie gewohnt das Ticket für das TTBL-Spiel gegen Mühlhausen über den Webshop, die Geschäftsstelle oder die VVK-Stellen.
  2. Auf dem Ticket findet man unter dem Block eine drei- bis vierstellige Kombination aus Zahlen und Buchstaben.
  3. Man geht auf die Veranstaltung gegen Saarbrücken, wählt seinen Platz und klickt auf „Weiter“.
  4. In der Preisübersicht sieht man unten das Feld „Aktionscode“. In dieses Feld trägt man nun die Ticketnummer vom Spiel gegen Mühlhausen ein und betätigt mit dem Button „einlösen“. Danach erscheint in den Preiskategorien das Feld „Zusatzticket Mühlhausen“ für 0,00 €. Von da an geht es ganz normal weiter und man kann das Ticket am Ende kostenlos beziehen.

 

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